
Supercomputing auf Spitzenniveau mit einem flexiblen Standard-Cluster: Der neue Rechner für das High Performance Computing (HPC) gehört laut top500.org zu den 50 schnellsten weltweit. Seine Systemarchitektur ist exakt auf die Anforderungen der Forschungsbereiche einer Elitehochschule zugeschnitten.
Köln/Tübingen, 22. März 2012 – Führende Forschungseinrichtungen wie die RWTH Aachen müssen ihre HPC-Ressourcen kontinuierlich ausbauen, um den Leistungsbedarf ihrer Wissenschaftler zu decken. Als eine der neun deutschen Exzellenzuniversitäten stellt die Universität IT-Ressourcen für mehr als 1.000 Wissenschaftler bereit, die in allen naturwissenschaftlichen Bereichen forschen. Alle Schlüsseldisziplinen der Universität nutzen HPC zur Erforschung des Universums, und die Leistungsfähigkeit und Flexibilität dieser Systeme können erheblichen Einfluss auf die entsprechenden Fortschritte haben. Vor kurzem entschloss sich die Universität folglich zu einer grundlegenden Modernisierung ihrer HPC-Umgebung.
Maßgeschneidertes System für die Forschung
Die dafür gewählte Lösung ist ein von Bull entwickelter Superrechner mit 1.712 Knoten auf Basis der Intel® Cluster Ready-Architektur, der von der Bull-Tochter science + computing ag implementiert wurde. Dieter an Mey, Leiter des HPC-Teams am Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen: „Wir haben uns für Bull entschieden, weil die gesamte Systemarchitektur auf die Anforderungen unserer Wissenschaftler und deren Forschungsbereiche zugeschnitten ist und weil wir hier unsere Anforderungen der kommenden Jahre an einen verlässlichen HPC-Partner in guten Händen wissen.“
Technologische Flexibilität „ab Werk“
Wegen des breiten Forschungsspektrums der RWTH Aachen musste der neue Cluster sowohl leistungsfähig als auch flexibel ausgelegt werden: Nicht alle HPC-Workloads sind gleich. Manche lassen sich in Teilaufgaben zerlegen, die gleichzeitig auf zahlreichen, relativ kleinen Serverknoten laufen können. Andere Anwendungen laufen besser auf einem einzelnen Mehrprozessor-Server mit großem freigegebenem Arbeitsspeicher oder auf einem kleinen Cluster aus relativ großen Servern. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurde der Cluster für die RWTH Aachen mit zwei Hauptpartitionen konfiguriert.
Die technischen Details des neuen HPC-Systems:
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