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Speichervirtualisierung: StoreWay™ Solutions

Übersicht - Abgrenzung

Im Speicherumfeld sind zwei große Anwendungsfelder auszumachen, in denen virtualisiert werden kann: die Optimierung der Backup-Infrastruktur durch virtuelle Tape-Libraries (VTLs) und die Virtualisierung des Plattenspeichers. Ein dritter Themenkomplex verdankt sich der erfolgreichen Durchsetzung der Server-Virtualisierung durch integrierte Prozessortechnologie oder spezifische Software-Layer. Hier ist es zu erheblichen Konsolidierungseffekten gekommen - einem regelrechten Paradigmenwechsel in der traditionellen RZ-Landschaft mit tiefgreifenden Konsequenzen für die Speicherinfrastruktur!

Server-Virtualisierung und die Folgen

Die Konsolidierung von dedizierten Anwendungsservern in eine virtualisierte Server-Landschaft zieht unmittelbar drei Aktivitäten im Speicherbereich nach sich:

  1. Konsolidierung des Plattenspeichers in einen dedizierten Speicherpool - in der Regel in der Form eines Storage Area Networks;
  2. Überprüfung und Anpassung bestehender Prozeduren im Bereich Datensicherung bzw. -wiederherstellung;
  3. Neukonzeptionierung der Hochverfügbarkeits- und Desasterszenarien (Server- und Storagesysteme).

Die drei genannten Punkte bezeichnen zugleich drei Kernbetätigungsfelder, auf denen Bull als Systemintegrator seit Jahrzehnten aktiv ist und Lösungen entwickelt. Dabei spielt es keine Rolle, wie heterogen die Betriebssystemlandschaft ist oder ob Virtualisierungstechnologien unterschiedlicher Hersteller (VMware, Citrix, Microsoft, IBM...) zum Einsatz kommen. Das hierfür notwendige Know-How und das Angebot an Serviceleistungen und Produkten ist besonders umfassend und auf die jeweiligen Kundenanforderungen abgestimmt:

  • Machbarkeitsstudien: Was kann wie virtualisiert werden?
  • Migration physische --> virtuelle Maschinen
  • Konsolidierung und Aufbau hochverfügbarer Speichernetze
  • Datenmigration und- konsolidierung (ILM, Tiered Storage)
  • Anpassung der Backup-Infrastruktur inkl. Deduplizierung
  • Tools für Administration und Management der physischen und virtuellen Umgebungen
  • Hochverfügbarkeit, Desastervororge/Notfallplanung inkl. Spiegelungstechniken, Speichervirtualisierung

Virtualisierung von Plattenspeicher

Viele Schätzungen gehen davon aus, dass Speichersysteme oft nur zu 25-50% genutzt werden. Das trifft insbesondere dann zu, wenn Arrays unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz kommen. Indem der gesamte Plattenspeicher zu einem virtualisierten Speicherpool zusammengefasst wird, ist eine deutlich bessere Ausnutzung des gesamten Speichervolumens und dessen Administration mit nur einer einzigen Oberfläche viel einfacher möglich. Andere Vorteile dieser Technologie - erhebliche Reduktion der Komplexität und erhebliche Kosteneinsparungen - werden erreicht durch:

  • Verlagerung der "Intelligenz" vom Speicher in die Virtualisierungskomponente: Dadurch können eventuell deutlich preiswertere, mit wenigen Funktionen ausgestattete Speicherkomponenten eingesetzt werden als vielleicht zuvor. Auf teure Lizenzen für bestimmte Features wie Spiegelung, Snapshots, (Thin-) Provisioning u.a.m. kann verzichtet werden.
  • Durch die Möglichkeit, Point-in-Time-Kopien oder lokale oder entfernte synchrone bzw. asynchrone Replikate mit einer Oberfläche über heterogene Systeme hinweg zu generieren, ist die Erstellung von hochverfügbaren und katastrophensicheren Architekturen deutlich einfacher und damit auch sicherer.
  • Datenmigrationen zwischen heterogenen Arrays sind möglich und erfordern keine Spezialkenntnisse mehr, die teuer zugekauft werden müssen. Dabei ermöglicht die Speichervirtualisierung den unbeschränkten Zugriff auf Daten auch während der Migration.
  • Unterbrechungsfreier Betrieb von Anwendungen: Normalerweise muss man Speicher offline nehmen, wenn Daten migriert werden sollen oder die Speicherinfrastruktur verändert werden muss. Kostenträchtige Betriebsunterbrechungen bleiben aus.
  • Speichervirtualisierung unterstützt dabei, Storage-Klassen zu definieren und im Rahmen eines ILM-Konzepts (Information Lifecycle Management) Daten sehr einfach auf adäquatem Speicher zu platzieren - der Ausnutzungsgrad steigt, die Investitionszyklen für "teuren" Speicher verlängern oder hören ganz auf.


Optimierung der Backup-Infrastruktur durch VTLs

Der Bedarf auf einen garantierten Zugriff auf die Backup-Daten wächst ebenso stetig wie die Daten selbst, obwohl die Zugriffswahrscheinlichkeit mit zunehmender Verweildauer im Backup-Zyklus sinkt. Mit der Zwischlagerung auf einem Plattencache - der kennzeichnenden Technik Virtueller Tape-Libraries (VTLs) - kann man den erforderlichen Datenzugriff über den gesamten Lebenszyklus organisieren. Mit einer VTL wird dafür gesorgt, dass die Daten auf dem jeweils geeigneten Speichermedium abgelegt werden - transparent für den Benutzer.

Die eingesetzte Disk-To-Disk-Technik garantiert dabei die einen erheblichen Performance-Gewinn bei Backup- und Restore-Prozessen, die Unabhängigkeit von Sicherungsfenstern sowie eine effektivere Ausnutzung vorhandener Ressourcen (Medien, Laufwerke beim Band; Plattenplatz neuerdings durch integrierte Deduplizierung).

Applikationsseitig kann man VTLs mit vertretbarem Aufwand in bestehende Datensicherungsumgebungen implementieren. Intelligentes Caching, vollautomatische Datenmigration, Robotor- und Medienverwaltung gehören zu den geforderten Leistungsmerkmalen bei VTLs, die als Endlagerstätte für die Daten auf Band setzen. Die Möglichkeit der Spiegelung von VTLs in entfernte Standorte ist zudem ein wesentlicher Baustein für unternehmensweite Ausfallsicherheit.

 

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